(Jung)Pferde-Ausbildung mit der Sprache der Pferde

 

Lio arbeitet mit mir in der Freiarbeit – frei von Zwang, frei von Erwartungen, frei von Hilfsmitteln.
Unsere Begegnung entsteht aus Vertrauen, Achtsamkeit und einer tiefen inneren Verbindung.

In der Freiarbeit zeigt sich Lio so, wie er wirklich ist: präsent, feinfühlig und klar. Er folgt nicht aus Gehorsam, sondern aus eigener Entscheidung. Jeder Schritt, jede Bewegung und jedes Innehalten ist ein stiller Dialog zwischen zwei Seelen. Diese Arbeit lädt dich ein, ganz bei dir anzukommen. Lio spiegelt sanft, was in dir lebt – deine Gefühle, deine Spannungen, deine Sehnsucht nach Verbindung. Ohne Worte, ohne Bewertung. Einfach ehrlich.

Freiarbeit mit Lio bedeutet, Kontrolle loszulassen und Vertrauen wachsen zu lassen. Es ist ein Raum, in dem Heilung geschehen darf, Trauer gesehen wird und neue Kraft entstehen kann. Eine Begegnung, die berührt – leise, tief und nachhaltig.

2 junge Kaltblutstuten lernen die Basics

Die Ausbildung junger Pferde erfordert Geduld, Feingefühl und Vertrauen. Besonders bei Kaltblutstuten, die für ihre sanfte Kraft bekannt sind, ist ein ruhiger, respektvoller Umgang entscheidend. Behutsam und mit viel Geduld führe ich die Pferde auf ihren Weg.

»Janets ruhige Art im Umgang mit den Pferden hat mir unglaublich viel Selbstvertrauen gegeben. Sie versteht es, Sicherheit zu vermitteln – sowohl für das Pferd als auch für den Menschen.«

Erika, Lutzerath

Der Beginn der ersten Schritte – Ausbildung junger Hengste

Die Ausbildung junger Hengste erfordert Geduld, Einfühlungsvermögen und eine klare, ruhige Kommunikation. Jeder von ihnen ist ein ungeschliffener Rohdiamant – voller Kraft, Neugier und wacher Instinkte.

Unsere Arbeit begann mit 1,5-jährigen Hengsten, die noch nicht ans Halfter gewöhnt waren. Wilde, unberührte Seelen, die erst lernen mussten, dem Menschen zu vertrauen. Doch bevor sie irgendetwas Neues annehmen konnten, brauchte es eines: Sicherheit. Der erste Schritt war nicht das Halfter, nicht das Führen – es war das Vertrauen. Denn nur wenn ein Pferd sich sicher fühlt, wenn es spürt, dass es verstanden wird, kann es beginnen zu lernen. Erst mit dieser Basis entsteht eine echte Verbindung, in der aus Vorsicht Neugier wird, aus Skepsis Zutrauen – und aus einem jungen Hengst ein verlässlicher Partner.

 

Vertrauen wächst in kleinen Schritten

Behutsam, mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen begann ich, das Vertrauen der jungen Stute zu gewinnen. Schritt für Schritt zeigte ich ihr, dass die Welt des Menschen nichts Bedrohliches, sondern etwas Verlässliches sein kann.

Ich ließ ihr Zeit, mich zu beobachten, meine Nähe zu akzeptieren. Sanft nahm ich sie an die Hand, führte sie in neue Situationen, ohne sie zu überfordern. Gemeinsam näherten wir uns unbekannten Gegenständen – Rascheln, Knistern, Bewegungen, die sie anfangs zögern ließen. Doch statt Druck auszuüben, bot ich ihr etwas anderes: Ruhe, Geduld und Verlässlichkeit.